Gesundheitsämter in Bayern haben 27 Arztpraxen im Verdacht, bei der Masernimpfung zu betrügen, wie eine Recherche von NDR, WDR und SZ zeigt. Nach Einschätzung der Behörden bleibt aber ein großer Teil der Fälschereien im Dunkeln.
Das passiert eben wenn man das Bildungssystem kaputt spart. Ich schätze wenn wir jetzt nicht schnell entschieden dagegen halten, dann haben wir spätestens in 10 Jahren amerikanische Verhältnisse mit entsprechenden Wahlkämpfen und mehrheitsfähigen Kandidaten aus dem reality TV. Wer denkt Spahn als Gesundheitsminister war mies der soll sich mal Kennedy angucken. Sowas wird uns dann auch treffen.
Kurzfassung: Das Problem ist einfach verwendbare Social Media.
Langfassung:
Ich bin seit den frühen 90ern im Netz unterwegs, die Anti-Impfung Schwurbelei gab es schon immer, genauso wie die Flat-Earthler, Mondlandungsverschwörungstheoretiker, Kennedy-Attentat-Truthler, Echsenmenschensucher und viele, viele noch deutlich bizarrere Sachen. Social Media als Prinzip (ich sage nur Usenet, BBS Systeme und IRC) gibt es auch schon lange, trotzdem hatten diese nie die katastrophalen Auswirkungen wie heute.
Warum? Zum einen war das ganze Thema “Computer” halt noch nicht so weit verbreitet, der Anruf bei einer weiter entfernten BBS war teuer und später war der Zugang zum Internet auch nicht gerade billig. Die meisten Communities damals haben aber auch auf eine gewisse Hygiene geachtet… klar, in den alt.* Hierarchien im Usenet waren die ganzen Spinner unterwegs, aber erstens musste man die entsprechende Gruppe erstmal finden und hat den Müll nicht kurz nach Anmeldung per Algorithmus in den Feed gedrückt bekommen.
Ich sehe die Lösung mittlerweile wirklich nur noch in einem “Befreiungsschlag” der mit einem Verbot von Twitter X nur beginnen kann und das Verbot durch Algorithmen gesteuerter Social Media beinhaltet. Ich denke Netzwerke wie das Fediverse sind (auch wenn man da natürlich auch den ganzen Blödsinn findet) deutlich weniger anfällig für solche Massenpsychosen.
Bin ich voll bei dir. Bloß haben solche Unternehmen (X, Meta etc.) viel zu viel Geld und Macht und unsere Politik wird erstmal wohl nichts verbieten, weil das Geld schmeckt zu gut. Ich hoffe, dass ich mich irre.
Zumindest auf EU Ebene haben die Regelungen zu Datenschutz und Selbstbestimmung, Lieferketten Verantwortung, und digitale Verantwortung gezeigt dass sinnvolle Gesetzgebung auch gegen Großkonzerne funktioniert.
Aber ist das nicht auch ein Bildungsproblem? Wer gibt sich denn die großen sozialen Netzwerke und erkennt dabei nicht was das für eine Grütze ist? Da muss man auch nicht viel über KI und Psycho-Algorithmen nachdenken. Das merkt man doch dass einen der Käse nur runterziehen kann und niemals einen positiven Beitrag zum Leben und zum Wohlbefinden liefert.
Ich sehe das nur soweit als Bildungsproblem wie Alkoholsucht ein Bildungsproblem ist. Theoretisch weiß der durchschnittlich gebildete Mensch, dass Alkohol ab einem gewissen Punkt zum Problem werden kann… trotzdem hatten wir 2021 geschätzt 47500 Todesfälle durch Alkohol.
Worauf ich raus will: Social Media besitzt einfach Eigenschaften die uns süchtig machen können. Wenn der durchschnittliche Mastodon oder Lemmy Feed aber das einsame Glas Nörten am Abend ist, dann sind durch Algorithmen gesteuerte Medien wie X, Instagram, TikTok und co. das Flatratesaufen. Und meine aufgezählten Alternativen von “damals” könnte man dann wohl als das selber Brennen (mit selbstgebauter Distille) zu amerikanischen Prohibitionszeiten betrachten.
Das passiert eben wenn man das Bildungssystem kaputt spart. Ich schätze wenn wir jetzt nicht schnell entschieden dagegen halten, dann haben wir spätestens in 10 Jahren amerikanische Verhältnisse mit entsprechenden Wahlkämpfen und mehrheitsfähigen Kandidaten aus dem reality TV. Wer denkt Spahn als Gesundheitsminister war mies der soll sich mal Kennedy angucken. Sowas wird uns dann auch treffen.
Kurzfassung: Das Problem ist einfach verwendbare Social Media.
Langfassung:
Ich bin seit den frühen 90ern im Netz unterwegs, die Anti-Impfung Schwurbelei gab es schon immer, genauso wie die Flat-Earthler, Mondlandungsverschwörungstheoretiker, Kennedy-Attentat-Truthler, Echsenmenschensucher und viele, viele noch deutlich bizarrere Sachen. Social Media als Prinzip (ich sage nur Usenet, BBS Systeme und IRC) gibt es auch schon lange, trotzdem hatten diese nie die katastrophalen Auswirkungen wie heute.
Warum? Zum einen war das ganze Thema “Computer” halt noch nicht so weit verbreitet, der Anruf bei einer weiter entfernten BBS war teuer und später war der Zugang zum Internet auch nicht gerade billig. Die meisten Communities damals haben aber auch auf eine gewisse Hygiene geachtet… klar, in den alt.* Hierarchien im Usenet waren die ganzen Spinner unterwegs, aber erstens musste man die entsprechende Gruppe erstmal finden und hat den Müll nicht kurz nach Anmeldung per Algorithmus in den Feed gedrückt bekommen.
Ich sehe die Lösung mittlerweile wirklich nur noch in einem “Befreiungsschlag” der mit einem Verbot von
TwitterX nur beginnen kann und das Verbot durch Algorithmen gesteuerter Social Media beinhaltet. Ich denke Netzwerke wie das Fediverse sind (auch wenn man da natürlich auch den ganzen Blödsinn findet) deutlich weniger anfällig für solche Massenpsychosen.Bin ich voll bei dir. Bloß haben solche Unternehmen (X, Meta etc.) viel zu viel Geld und Macht und unsere Politik wird erstmal wohl nichts verbieten, weil das Geld schmeckt zu gut. Ich hoffe, dass ich mich irre.
Zumindest auf EU Ebene haben die Regelungen zu Datenschutz und Selbstbestimmung, Lieferketten Verantwortung, und digitale Verantwortung gezeigt dass sinnvolle Gesetzgebung auch gegen Großkonzerne funktioniert.
Aber ist das nicht auch ein Bildungsproblem? Wer gibt sich denn die großen sozialen Netzwerke und erkennt dabei nicht was das für eine Grütze ist? Da muss man auch nicht viel über KI und Psycho-Algorithmen nachdenken. Das merkt man doch dass einen der Käse nur runterziehen kann und niemals einen positiven Beitrag zum Leben und zum Wohlbefinden liefert.
Ich sehe das nur soweit als Bildungsproblem wie Alkoholsucht ein Bildungsproblem ist. Theoretisch weiß der durchschnittlich gebildete Mensch, dass Alkohol ab einem gewissen Punkt zum Problem werden kann… trotzdem hatten wir 2021 geschätzt 47500 Todesfälle durch Alkohol.
Worauf ich raus will: Social Media besitzt einfach Eigenschaften die uns süchtig machen können. Wenn der durchschnittliche Mastodon oder Lemmy Feed aber das einsame Glas Nörten am Abend ist, dann sind durch Algorithmen gesteuerte Medien wie X, Instagram, TikTok und co. das Flatratesaufen. Und meine aufgezählten Alternativen von “damals” könnte man dann wohl als das selber Brennen (mit selbstgebauter Distille) zu amerikanischen Prohibitionszeiten betrachten.
5 Mark auf Antisemitismus Beauftragter Ofarim.
Das sind 2.5€, das sind…, ähh Moment irgendwas ist Falsch.