Das Problem mit dem fallenden Butterbrot erinnert an Edward Murphys Gesetz, dieses scheinbare Naturgesetz, auf das sich Berufspessimisten berufen: Alles was schief gehen kann, geht auch schief.
Wir haben einen Esstisch mit einer typischen Höhe von 80 cm, an dem wir sitzen. Dazu ein handliches Butterbrot, das auf der Tisch- oder Tellerkante liegt und irgendwie über den Rand fällt. Unter diesen Standardbedingungen – Fallhöhe 80 cm, Breite des Brotes ca. 10 bis 15 cm – schafft das Brot beim Herunterfallen in der Regel tatsächlich eine halbe Drehung. Vorausgesetzt, wir geben ihm nicht noch zusätzlich eine Drehung mit. Deshalb landet es in der Mehrzahl der Fälle auf der geschmierten Seite.
Sie können das übrigens ausprobieren. Vielleicht nicht mit einem Marmeladenbrot, dazu ist der Boden zu schade. Nehmen Sie lieber eine Münze und ein Buch. Legen Sie das Buch flach auf den Boden, die Münze obendrauf und schieben Sie sie langsam über den Rand. Je nachdem, wie dick das Buch ist, wird sie keine, eine oder zwei Umdrehungen machen, aber das immer wieder. Wenn Sie immer das gleiche Buch und die gleiche Münze nehmen, werden Sie fast immer das gleiche Ergebnis bekommen – und so ähnlich ist das auch mit dem Butterbrot.
Und hat auch recht damit. Ich hatte ideale Bedingungen angenommen, ohne Tisch, Menschen oder sonst etwas. Zu realen Bedingungen ist der von mir postulierte Effekt vernachlässigbar und meine Aussage damit Mumpitz.
https://en.wikipedia.org/wiki/Buttered_toast_phenomenon
Gleiches Prinzip wie bei einem gezinkten Würfel. Die Butterseite ist schwerer.
Der Artikel erzählt was anderes.
Und hat auch recht damit. Ich hatte ideale Bedingungen angenommen, ohne Tisch, Menschen oder sonst etwas. Zu realen Bedingungen ist der von mir postulierte Effekt vernachlässigbar und meine Aussage damit Mumpitz. https://en.wikipedia.org/wiki/Buttered_toast_phenomenon