ADHSler sind extrem gut organisiert – allerdings nur in der Theorie. Aber nur weil die Umsetzung scheitert, müssen wir nicht aufhören zu träumen.
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Auch schwierig: So sehr wir Routinen lieben und brauchen, so sehr hassen wir die Langeweile. Gefangen im Widerspruch, den geplanten Pfad sowohl befolgen als auch von ihm abweichen zu müssen, blockieren wir uns mal wieder selbst.



Keine neue Erkenntnisse, aber der Link hat trotzdem was bei mir ausgelöst.
Vor einigen Jahren hatte ich als Entwickler ein recht strukturierten Job, und ich merke immer mehr, wie sehr ich das brauche. Habe es nie in meinem Leben hinbekommen, mich selber richtig zu organisieren.
Jetzt habe ich viel Zeit und große Aufgaben und bekomm ein Scheiss hin. Hatte letztes Jahr mit ne mittelschwere Depression zu kämpfen und spüre wie es wieder anklopft.
Das kenne ich. Ich war früher pentester. Alle 2 Wochen ein neues Projekt. Das hat gut funktioniert, da die Projekte viel zu kurz waren um aufgrund mangelnder Selbstorganisation gegen dir wand zu fahren. Jetzt bin ich security Architekt und betreue dauerhaft ein Projekt. Die Übersicht über die vielen verschiedenen Themen parallel zu halten fällt mir extrem schwer und es geht mir aktuell gar nicht gut. Ich versuche deshalb aktuell wieder zurück ins pentesting zu kommen. Oder eben in einem anderen job. Ich weiß bloß nicht welchen.